Probleme mit Wohnsitzanmeldung auf Dauercampingplatz

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    • Ich würde nicht blauäugig bei der Gemeinde nachfragen.

      Wenn du aber die Information hast, dass es für den von dir favorisierten Campingplatz üblich ist, dass die dortigen Bewohner auch mit Erstwohnsitz gemeldet sind, einfach selbstbewusst zur Gemeinde hingehen.

      Nicht fragen, sondern einfach sagen, dass du dich unter der Adresse XY anmelden möchtest.
      Dann die Reaktion abwarten.
      Entweder geht's problemlos, oder der Sachbearbeiter hat ein großes Fragezeichen im Gesicht :whistling: .

      In diesen Fall wäre es dann kontraproduktiv seine Anfrage damit zu begründen, dass ja schon zahlreiche andere Menschen auf dem Platz mit Erstwohnsitz gemeldet sind.

      Dadurch könnten dann schlafende Hunde geweckt werden, was einen übereifrigen Beamten auf den Plan rufen könnte, die Sache näher zu hinterfragen, warum die Leute bislang unbehelligt auf einem Campingplatz wohnen.

      Dann besser Plan B im Hinterkopf haben, um die Bewohner nicht zu gefährden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von peter ()

    • Hallo,
      vielleicht habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Ich versuche es nochmal :) Ist es nicht taktisch günstiger, garnicht erst zur Gemeinde zu gehen, denn dadurch bringe ich die Gemeinde doch erst auf die Idee, dass ich dort wohnen könnte.

      Und je mehr Leute einen Wohnsitz auf einem Campingplatz angemeldet sind, desdo größer wied doch das Risiko, dass jmd. dagegen angehen möchte?
    • Veanessa schrieb:

      ich wusste zwar, dass Flüchtlinge auf Campingplätzen untergebracht wurden,
      Also, DAS halte ich jetzt locker für ein Gerücht. Oder kann man das irgendwo nachlesen?

      Was die Erstwohnsitzanmeldung angeht, ist es doch ganz einfach, dies zu erfahren. Sonntags einen Spaziergang über den begehrten CP machen und Ausschau nach Bewohnern halten. Die wissen ganz genau, wie es bei ihnen selbst abgelaufen ist.

      LG
      Alien2
    • Außer mangelndes Interesse kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass Flüchtlinge mit dem Leben auf einem CP klar kämen:

      Für jeden Toilettengang ins Waschhaus tigern.
      Duschen, waschen, rasieren... alles im Waschhaus erledigen.
      Waschmaschine und Trockner bedienen... logisch, auch nicht im WW vorhanden.
      Bügeln? LOOOOL
      Lebensmittelversorgung, Kochen, Abwasch etc. ...

      Vom Wechsel einer Gasflasche schreibe ich erst gar nicht, weil vor dem Tausch erst einmal der Gas-Kauf erfolgen müsste.

      Aber ich lasse mich immer gerne eines Besseren belehren, wenn man mir einen Link zum Nachlesen liefern kann...
    • Welche Unterkünfte sollen dafür auch genutzt werden?

      Die von Privatleuten geht nicht.

      Die wenigsten CP Betreiber vermieten Wohnwagen. Also bleiben die Chalets bzw Mobilheim der CP Betreiber. Die wären dann schnell verwohnt. Auch müsste der CP Betreiber dem zustimmen und da Frage ich mich, wer das tut, da man sich damit wahrscheinlich viele andere Camper vergrault.

      Außerdem wäre das ja wieder Dauerwohnen, was ja eigendlich nicht erlaubt ist. Ob das die Stadt oder das Land macht?
      Gruß

      Andreas
    • Hallo,
      ja, natürlich habe ich Belege: Übergangsweise wurden hier Flüchtlinge untergebracht und längerfristig hier: Flüchtlinge auf dem Campingplatz.


      Auf letzterem sind meines Wissens nach sogar immer noch einige Flüchtlinge untergebracht, da bin ich mir aber nicht ganz sicher, im Februar waren wohl noch welche da.


      Was aus einem Artikel aus der FAZ aber hervorgeht (den link habe ich gerade nicht parat und bin bisschen in Zeitnot, ist nicht böse gemeit, aber bei Interesse lässt er sich sicher über die gängigen Suchmaschinen finden) ist, dass durch die Flüchtlingsunterbringung nicht auf ein Recht zum Wohnen geschlossen werden darf, da die Unterbringung immer nur als eine befristete Möglichkeit eingeräumt wurde.


      Viele Grüße
      Veanessa
    • Veanessa schrieb:

      Was aus einem Artikel aus der FAZ aber hervorgeht (den link habe ich gerade nicht parat und bin bisschen in Zeitnot, ist nicht böse gemeit, aber bei Interesse lässt er sich sicher über die gängigen Suchmaschinen finden) ist, dass durch die Flüchtlingsunterbringung nicht auf ein Recht zum Wohnen geschlossen werden darf, da die Unterbringung immer nur als eine befristete Möglichkeit eingeräumt wurde.
      Ist aber auch ein verbotenens Dauerwohnen gemäß Campingplatzverordnung.

      Ich habe so die Ahnung, dass sich da jemand gesund stoßen wollte.
      Gruß

      Andreas
    • Ja - Danke für die Info Veanessa - bestätigt mal wieder, wie schnell illegales legal wird, aber das ist seit 2015 ja Usus. Gilt nur nicht für uns Ureinwohner - war übrigens auch in den Kommentaren zum Artikel zu lesen, da haben sich einige geärgert drüber. Der Wunschwohnort ist es aber für die lieben Neuankömmlinge trotzdem nicht-da wird nur notgedrungen auf die neuen Einfamilienhäuser gewartet...
    • Ok, also Fakt ist, dass der Zeitungsbericht verfasst wurde, als 20 Flüchtlinge auf dem CP eingetroffen waren.
      Der Platzbetreiber hat die Betten hergerichtet? Das Essen gab es in einer extra-Einrichtung?
      Wahrscheinlich wurden die Gasflaschen für die Heizung auch von irgendjemanden angeschleppt und angeschlossen?

      Fazit: Wieder ein "Rundum-Sorglos-Paket"?

      Leider kann ich nichts darüber finden, wie lange dort gewohnt wurde und wie die WW hinterher aussahen.

      Für den Betreiber dürfte es sich allerdings richtig gelohnt haben.

      Jetzt hab ich wohl schon ein Nervenleiden. Irgendwie schüttelt der Kopf immer von rechts nach links und wieder zurück. :cursing:

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