Fester Vorbau in BaWü garnicht erlaubt?


  • Hallo,
    in der Campingplatzverordnung Baden Württemberg lese ich:



    § 5
    Standplätze
    (1) Standplätze müssen mindestens 70 m², wenn die Kraftfahrzeuge auf gesonderten Stellplätzen abgestellt werden, mindestens 60 m² groß sein. Sie sind dauerhaft zu kennzeichnen.
    (2) Standplätze müssen von Abwassergruben, Kläranlagen und Sickergruben mindetens 50 m entfernt sein.
    (3) Auf den Standplätzen dürfen bauliche Anlagen, wie feste Anbauten und Einfriedigungen, nicht errichtet werden.


    Für mich liest sich das, als seien feste Vorbauten in Baden Würrtemberg eigentlich garnicht erlaubt (was mir garnicht gefallen würde) - oder interpretiere ich das falsch?

  • Also ich habe mir ja viele campingplätze in BW angeschaut, und überall standen feste Vorbauten
    Einen habe ich mir angeschaut allerdings in Hessen, da waren keine festen Vorbauten erlaubt, weil am Neckar gelegen wegen Hochwasser gefahr
    Axel

  • Hallo,
    keine Frage, es gibt viele Wohnwägen mit festen Vorbauten in BaWü, die Frage die sich mir stellt ist ob es Rechtens ist - oder die Gefahr besteht, dass "das Land" verlangen kann, dass man seinen festen Vorbau abreißen muss.

  • Keine Ahnung Wieviel qm die hatten
    Habe das nur am Rande mitbekommen
    Wir sind da mal rumgelaufen und haben die riesigen Vorbauten bewundert
    Waren schon schöne Vorbauten dabei :super
    Jetzt habe ich vor kurzen erfahren das ein paar wieder zurück Bauen mussten
    Mein Fester vorbau ist 8x5 Meter also 40 qm
    Axel

  • Wie groß waren die MHs da? Ich hab da was im Kopf, daß unser Platzwart mal was sage von maximal 60 qm...

    Ich wäre vorsichtig mit den Angaben von Campingplatzbetreibern/Platzwarten etc. - es muss nicht sein, dass sie keine Ahnung haben, kann aber, leider. ;) Habe es selbst schon erlebt, dass dann nach Jahren abgerissen werden musste, weil der Betreiber die Vorschriften nicht kannte und dass kann dann richtig blöd und teuer werden.

  • Es gibt halt per Gesetz eine Camping- und Freizeitanlagenverordnung und da ist niemals von 60qm, sondern nur von 40 + 5qm (wohl für den Versorgungsteil wie Heizung etc.) + 10qm Terasse. Da wären wir wieder bei den baurechtlichen Dingen :) ....
    Liebe Grüße
    Konstanze

  • ehrlich gesagt, so recht weiß ich das auch nicht genau. Ich habe mich halt schon beim Hauskauf entschieden, das Risiko bewußt einzugehen. Ich hab mich daher nicht mehr intensiv mit diesen Vorschriften beschäftigt...
    Mein Haus entspricht den Vorschriften, ...mein Wintergarten nicht. Da ich den aber teuer miterstanden habe, es ist beheizt und ziemlich hochwertig, wäre es natürlich "fatal", wenn er zurückgebaut werden müßte.
    Das Risiko bei uns ist aber aufgrund unserer allgemeinen Begebenheiten nicht sehr groß.
    LG
    Konstanze

  • Vanessa u. Katzenmutter... - Wichtig ist, was die Gemeinde sagt. Wenn die Gemeinde es zulässt, dann ist es okay, und dann gibt es keinen Grund es nicht zu tun. Klar, passieren, kann immer was - irgendwie, irgendwann. KANN, MUSS aber NICHT! Wenn du wirklich ALLE Eventualitäten zu 100% ausschließen willst - dann solltest du dir einen Panic Room unter der Erde graben und bloß nicht mehr das Haus verlassen - in allen anderen Fällen, KANN dir IMMER was passieren.. Paragraphenreiter, haben wir schon genug, für die nur dass geliebte Gesetzbuch mit dem goldenen Rand gilt, und alles andere ist Teufelszeug und gehört auf den Scheiterhaufen... Und unsere Gemeinde, LÄSST es eben zu!

  • stimmt, deswegen hab ich ja auch vor 3 Jahren gekauft.
    ....aber einen Schreck hab ich dennoch bekommen, weil letzte Woche das Katasteramt alle Parzellen samt Aufbauten (so heißen alle Veränderungen gegebüber der Natur).
    ...Mein Nachbar meinte, das sei wegen der Berechnung der zukünftigen neuen Grundsteuer.
    Liebe Grüße
    Konstanze :)