Die WELT - Keine guten Aussichten


  • Nein, jetzt sollte der Link gehen


    Ja, Danke!


    Na ja, ich denke, momentan sind die Landesregierungen in D durch den Flüchtlingsstrom reichlich mit Arbeit eingedeckt, so dass keine Zeit mehr für andere Dinge bleibt.
    Und selbst wenn... es gibt immer Leute, die durch alle Instanzen prozessieren. Solange passiert dann wieder nichts. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jahrzehntelange Versäumnisse von Landesregierungen auf CP-Bewohner abgewälzt werden kann.
    Wenn überhaupt, dürfte ein neues Gesetz nur für die Zukunft gelten.


    Ich bleibe sehr gelassen... noch.


    LG
    Alien

  • Das Problem ist, das die Campingplätze als Freizeitgebiete ausgewiesen sind, als solche Baurechtlich dann auch nur betrachtet werden dürfen. Wenn ein reiner Campingplatz als Dauerwohnung akzeptiert wird, das müssen die Gemeinden das Gebiet im Bauleitverfahren um nutzen. Bei den Bauämtern sind halt 2 weitere Probleme die sie stören, erstens der Brandschutz (Abstände, Zuwege entsprechen nicht der Bauordnung) und das viele Camper entgegen dem Baurecht feste Vorbauten u.s.w. letztendlich illegal gebaut haben. Da aber viele Gemeinden wissen, wenn sie jetzt mit der schwierigen Wohnlage dem Bauamt folge leisten, würde es sehr Problematisch werden. Einfach die Gebiete um zu benennen geht halt auch nicht, also wäre letztendlich der Gesetzesgeber gefragt. Einige Gemeinden sind aber bereit unterstützend mitzuwirken. Da wir hier in unserer Gemeinde und Nachbargemeide auch betroffen sind, haben wir ein treffen mit den Gemeinden und dem Landesbauamt. Anfang des Jahres haben wir in Zusammenarbeit mit einer anderen Gemeinde ein Gebiet als Sondergebiet bekommen, wo jetzt das wohnen in Mobilheimen rechtlich abgesichert erlaubt ist. Es wurde vom Bauamt im ersten Schritt 60 Plätze so ausgewiesen das sie als Gesamtgenehmigung erfolgt sind, also es nicht pro Platz eine einzelne Baugenehmigung erfolgen muss. Erfolgen müssen aber zur Erlaubnis die festgelegten Baurechtlichen Anforderungen.