Hier mal eine Grundlage wie der Stand heute ist

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    • Auszug aus dieser Info vom 08.07.2014 (also schon ein wenig älter):


      "Das nordrhein-westfälische Bauministerium hat nun beschlossen, ordnungsrechtlich gegen solche Pächter einzuschreiten, die ihren Dauerwohnsitz auf einem Campingplatz oder einer Freizeitanlage haben. Mit der möglichen Folge, dass viele Dauercamper vielleicht ihr Paradies verlassen müssten. "


      So traurig, wie die aktuelle Situation momentan in Deutschland ist, kann sich jedoch hieraus auch der Vorteil entwickeln, dass eine baldige Gesetzesänderung beschlossen wird.
      Eine Änderung, die ein legales Wohnrecht auf Campingplätzen ermöglicht.

      Zumal es derzeit ja fast hoffnungslos ist, für Menschen, die auf Campingplätzen wohnen und dort vertrieben werden sollen, überhaupt eine (bezahlbare) Wohnung zu bekommen.

      Diese Situation wird sich sicherlich in den nächsten Monaten noch weiter verschärfen, so daß die Chancen meiner Meinung nach recht gut sind, dass sich in nächster Zeit etwas bezüglich der Rechtssicherheit "Wohnen auf dem Campingplatz" im positiven Sinne ändern könnte.

      Wie gesagt, das ist nur ein Wunschgedanke von mir.
      Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
      Liebe Grüße aus Ostfriesland
      Peter
    • 300 000? Ich denke, das werden inzwischen mehr Menschen sein. Je mehr, um so besser. ;)

      >In der Camping- und Wochenendplatzverordnung (CW VO) des Landes Nordrhein-Westfalen heißt es beispielsweise in § 4 Abs. 1: Camping- und Wochenendplätze sind durch mindestens fünf Meter breite Brandschutzstreifen in einzelne Abschnitte zu unterteilen. Mit ein paar Anbauten und Vorzelten sind diese Brandschutzstreifen und die Feuerwehrzufahrt schnell graue Theorie. <

      Diese 5 m Brandschutzstreifen sind aber schon seit ewigen Zeiten Pflicht. Nur halten sich leider CP-Betreiber nicht penibel daran und lassen schon mal "Gnade vor Recht" ergehen. Allerdings wüsste ich nicht, dass die Feuerwehrzufahrt dadurch behindert werden könnte. Im Brandfall wird doch grundsätzlich vom Weg her gelöscht, weil sich dort die Hydranten befinden. Und WW befinden sich dort nicht.
      ;)

      LG
      Alien
    • Aus gegebenem Anlass wird dieser Thread noch mal zum Leben erweckt.

      Es geht um die zur Zeit gültige Brandschutzverordnung. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass ein Forenmitglied darüber schrieb, weiß aber nicht mehr, wer das gewesen ist.

      Würde nämlich gerne wissen, ob sich alle CP-Bewohner an die Auflagen gehalten und die Brand-Schneisen wirklich so, wie verlangt, von Schuppen, Aufbauten etc. befreit haben?

      Auch wenn ich einige Fw-Anordnungen nicht wirklich nachvollziehen kann, einfach ignorieren geht in meinen Augen auch nicht. Bei uns persönlich braucht zwar nichts verändert werden (Glück gehabt), aber irgendwie kann man den Eindruck gewinnen, als ob ein gewisses Desinteresse an der Durchführung besteht. Auch das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Hm... ?( einfach darauf hoffen, dass schon nix passieren wird? ?(
    • Hey,
      bei uns gibt es eingetragene Brandschutzwege. einer direkt hinter meinem Haus. Der Abstand zum nächsten Haus muß 5m sein. Ein Wohnwagen ist damit nicht gemeint, der kann nämlich schnell von der Feuerwehr entfernt werden. Für die Brandschneise gibt es Vorschriften (bei uns) was da sein darf: Hecken und Büsche dürfen, auch "leichte" Zäune, aber keine großen Bäume. Im Falle eines Brandes rückt die Feuerwehr mit schwerem Gerät an und mäht alles nieder, was da in der Brandschutzschneise ist. Steht tatsächlich ein Haus da, gibt es Probleme.
      Vor dem Kauf habe ich mich beim Architekten erkundigt (bei dem JEDER; der bauen will, seine Genehmigung, bzw. seine Bauzeichnungen erstellen lassen muß (auch die Abnahmen), der hat mir versichert, wenn mein (zukünftiger) Nachbar bauen will, wird er (der Architekt selbst berücksichtigen, dass mein Haus nur 1m von der Grenze weg ist und der andere muß 4m Platz lassen, darf aber auch zu seiner Grenze einen schmaleren Abstand halten, ...die Häuser stehen alle so, wegen der Ausrichtung Nord/Südseite.

      Asl Brandschutzschneise werden aber nicht alle (5m) Abstände zum nächsten Haus gerechnet. Die ganze Anlage ist schon im Grundriss so eingeteilt, dass die Brandwege deutlich gekennzeichnet sind...
      Hier wird darauf geachtet, jedenfalls, was die offiziellen Brandwege anbelangt...
      Icvh hoffe, ich konnte Dir etwas helfen?
      Liebe Grüße
      Konstanze :)
    • Katzenmutter schrieb:

      Im Falle eines Brandes rückt die Feuerwehr mit schwerem Gerät an und mäht alles nieder, was da in der Brandschutzschneise ist.

      Ja, das geht ja auch nicht anders. Nicht nachvollziehbar ist für mich, dass die FW ausgerechnet dort eine Brandschutzschneise will, wo ein Gartenteich angelegt ist und gleichzeitig mehrere Treppenstufen nach unten zum (immer schon vorhandenen) Fluchtweg führen. Ansonsten geht es steil bergab (2 m). Wenn dort ein FW-LKW durchfährt, landet er entweder im Teich oder spätestens bei den Treppen auf der Nase. Nicht klug durchdacht, finde ich.
      Andere Brandschutz-Schneisen führen mitten über die Grundstücke hinter den MH und natürlich stehen dort auch Bäume, Hütten usw. . Selbst wenn die Hütten alle abgerissen würden... durch die Bäume passen höchstens die Schläuche... mehr aber auch nicht. Ich weiß nicht... alles nicht schlüssig für mich. Vielleicht ist das der Grund, warum vor allem die alten Herrschaften >80 und höher... eher desinteresssiert zu sein scheinen?

      Danke Konstanze, ja, du hast schon sehr geholfen. Du kannst dir aber sicher vorstellen, wie froh wir sind, dass bei uns nichts verändert werden muss!? Wir gehören zum letzten MH, welches verschont wurde. :schwitzen

      LG
      Alien2

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alien2 ()

    • Vielen Dank, Peter! :super


      Das ist ja hochinteressant, auch wenn es offensichtlich noch zu Missverständnissen zwischen Land und Kommunen kommt. Für mich zählt aber nur das neue Bundesbaugesetz:

      "Der Bund möchte das illegale Wohnen legalisieren. Tatsächlich haben die Städte und Kommunen nach dem Bundesbaugesetz (Paragraf 12, Absatz 7) die Möglichkeit, dauerhafte Wohnnutzung in den so genannten "Erholungsgebieten" eigenständig zuzulassen. Diese Regelung ist am 13. Mai 2017 in Kraft getreten."

      www1.wdr.de/nachrichten/wochen…dauerhaft-wohnen-100.html




      Baugesetzbuch (BauGB)
      § 12 Vorhaben- und Erschließungsplan


      Absatz 7:
      "(7) Soll in bisherigen Erholungssondergebieten nach § 10 der Baunutzungsverordnung auch Wohnnutzung zugelassen werden, kann die Gemeinde nach Maßgabe der Absätze 1 bis 6 einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufstellen, der insbesondere die Zulässigkeit von baulichen Anlagen zu Wohnzwecken in diesen Gebieten regelt."

      gesetze-im-internet.de/bbaug/__12.html


      Sieht so aus, als ob der Bund die Befugnisse über das Wohnen auf Campingplätzen den Städten, Gemeinden bzw. Kommunen übertragen hat. Demzufolge müsste aus meiner unjuristischen Sicht das Land raus aus der Sache sein. Jetzt müsste das nur noch in den Landesparlamenten ankommen. ;)

      Der 13. Mai 2017... er lebe hoch! :D
    • nee, ganz so einfach ist es nicht: Der Bund steht nicht über den Ländern. Es ist Ländersache. Ich habe mir mal die Daten angeschaut. Es ist doch interessant, dass solche Diskussionen aufkommen, nachdem mal wieder eine umfangreiche TV-Sendung in einem der 3. Programme über Campingplätze in ganz D und im speziellen über das Wohnen auf dem CP (dauerhaftes) im Fernsehen lief. Vielleicht hat einer von Euch die Sendung auch gesehen, ist vielleicht so 4 - 6 Wochen her. Da luden dann die Anwohner die Reporter (auf deren Nachfrage natürlich) ein, ihr Haus von innen und außen bis hin zum Klo zu filmen und ganz stolz über ihr Leben zu berichten. Die Sendung war gut, aber ich hätte kotzen können, bei diesen "speziellen" Details. Es ist kein Wunder, dass da die Sesselpupser in ihren Amtsstuben wieder mal aufgerüttelt werden und mal was Neues und Interessantes arbeiten wollen, als ihrem allgemeinen Arbeitstrott zu folgen.
      Allerdings ist in diesem Artikel auch zu erkennen, dass es selbstgemachte Leiden sind. das Risiko, das eine Windkraftanlage in der Nähe gebaut wird, gibt es bei uns auch, zumindest in der Zukunft. Ich habe gerade am EDEKA-Markt die amtliche Bekanntmachung über ein solches offizielles bereits beschlossenes Vorhaben gelsen, bin zu meinem Auto - Lupe geholt und genau nachgeforscht, ob unser Platz davon berührt ist, weil in dem Text nur der Ort "Holste" steht(der aber nur 3Häuser Ziege und Hund und Katze hat- ...nein ein Scherz). Gott sei Dank, es ist auf der anderen Seite hinter Hellingst. ...aber. irgendwann kann es uns auch treffen, der Bauer könnte auf dumme Gedanken kommen.... dann ist KLAGEN für UNS in jedem Fall zwecklos, für die Dörfler aber schon sinnvoll.
      Dennoch, ich bin davon überzeugt, dass die Länder sich im Großen und Ganzen den neuen Möglichkeiten dieser Offiziellmachung anschließen werden. Vorher bestand ja überhaupt keine Möglichkeit für die Länder und alle Gemeinden mußten so "mauscheln", jetzt dürfen sie offiziell erlauben, ....aber nur wenn auf Länderebene eben das OK kommt. Ich schätze, das wird für jede Gemeinde an Auflagen gekoppelt werden, ob die Infrastruktur, ...wir Müll, Wasser, Abwasser, Strom (Gas) vorhanden sind. Pech dann für die, die im Winter alles abgestellt kriegen, da müte dann die Lösung durch den Verpächter erst noch geschaffen werden.
      Also, abwarten und bloß nicht selbst jetzt aktiv werden , um eine "100%ige Sicherheit zu bekommen. Es geht auch von alleine vorwärts, ein Schritt nach dem anderen.
      So, das war jetzt viel Text, jetzt ist aber genug von mir.
      Liebe Grüße an alle, ...auch an die, die ich übersehen habe zu begrüßen
      Konstanze aus dem schönen Norden :P
    • Katzenmutter schrieb:

      Der Bund steht nicht über den Ländern.
      ???????????

      Du glaubst also wirklich, dass die einzelnen Länder das neue Bundesbaugesetz durch länderspezifische Länderinitiativen umgehen könnten?
      Würden sie das versuchen, gäbe es garantiert wieder unzählige Anwälte, die sich eine goldene Nase bei Einsprüchen verdienen würden.

      Katzenmutter schrieb:

      Die Sendung war gut, aber ich hätte kotzen können, bei diesen "speziellen" Details. Es ist kein Wunder, dass da die Sesselpupser in ihren Amtsstuben wieder mal aufgerüttelt werden und mal was Neues und Interessantes arbeiten wollen, als ihrem allgemeinen Arbeitstrott zu folgen.
      Dann hast du völlig andere Infos zu den Arbeitsabläufen in den Amtsstuben. Meine bestehen darin, dass der eklatante Personalmangel vorherrscht und zusätzliche Arbeiten kaum noch zu bewältigen sind.

      Katzenmutter schrieb:

      Ich schätze, das wird für jede Gemeinde an Auflagen gekoppelt werden, ob die Infrastruktur, ...wir Müll, Wasser, Abwasser, Strom (Gas) vorhanden sind. Pech dann für die, die im Winter alles abgestellt kriegen, da müte dann die Lösung durch den Verpächter erst noch geschaffen werden.
      Ok, ich schätze nicht, für mich zählen nur die Fakten. Es ist somit müßig darüber nachzudenken, wie Verpächter mit ihrer eigenen Platzverordnung umgehen.

      Katzenmutter schrieb:

      Also, abwarten und bloß nicht selbst jetzt aktiv werden , um eine "100%ige Sicherheit zu bekommen.
      Davor habe ich schon immer gewarnt. Stattdessen sollten die Veröffentlichungen im Schaukasten (oder am "schwarzen Brett") des Campingplatzes regelmäßig gelesen werden. Der Betreiber wird Neuigkeiten auf jeden Fall mitteilen.

      Im Übrigen finde ich das neue Bundesbaugesetz als Meilenstein im Umdenken zu Gunsten der CP-Bewohner. Dass man es nicht allen recht machen kann, ist und war schon immer so bei Gesetzesänderungen.

      Wünsche allen eine gewitterfreie Nacht!
    • Ich persönlich fände es grausem, wenn Wohen auf dem CP die Regel wäre.

      Ich habe einen Platz auf einem CP als Freizeitpunkt ausgewählt. Auch mit dem Gedanken, dass ich der "Stadt" entfliehen und meine Ruhe haben möchte.

      Wenn jetzt theoretisch alle auf einen CP ziehen würden, dann hätte ich genau das Gegenteil. Rund herum nur noch Menschen und das in allernächster Nähe.


      Bitte auch mal darüber nachdenken, dass die Plätze dann auch wesendlich teurer werden würden (Angebot und Nachfrage).
      Gruß

      Andreas
    • Katzenmutter schrieb:

      s ist kein Wunder, dass da die Sesselpupser in ihren Amtsstuben wieder mal aufgerüttelt werden und mal was Neues und Interessantes arbeiten wollen, als ihrem allgemeinen Arbeitstrott zu folgen.
      Vielleicht sollte man solche Ausdrücke mal lassen, da diese Mitarbeiter auch nur Ihren Job machen, auch mittlerweile vollkommen überlastet sind.
      Gruß

      Andreas
    • Andy schrieb:

      Ich persönlich fände es grausem, wenn Wohen auf dem CP die Regel wäre.
      Ich persönlich finde es grausam, dass das Wohnen auf Campingplätzen nicht problemlos möglich ist.

      Kannst Du dir nicht vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die genau diesen Mietwohnungen entfliehen möchten, wo sie rundum Menschen in wirklich allernächster Nähe haben. In mehrgeschossigen Häusern mit zahlreichen Wohnparteien.

      Nicht jeder hat die Möglichkeit in einer schönen ruhigen Wohnung oder in einem schnieken Einfamilienhaus zu wohnen.
      Andere, wo wir uns auch zuzählen, lieben die Freiheit auf einem Campinplatz und könnten sich niemals mehr vorstellen in einem Haus mit arbeitsintensivem Grundstück oder in einem Mehrfamilienhaus Wand an Wand mit anderen zu wohnen.
      Dafür dann auch noch viel Geld zu bezahlen.

      Für diese Menschen ist es eine Erfüllung auf einem Campinplatz mit 200-300 m² Grundstück wohnen zu können.

      Was bitte stört dich daran, dass jemand nebenan auf deinem Campingplatz an 365 Tagen da ist, während du nur jedes Wochenende dort bist?

      Warum kannst Du es dir selbst nicht vorstellen, das gesamte Jahr auf dem Campinplatz zu verbringen, wenn es doch so schön da ist?
      Du bist wahrscheinlich mit deiner Wohnsituation zufrieden und kannst und willst dir diese Wohnung/Haus leisten.

      Auch teurer würden die Plätze nicht. Auf den meisten Plätzen, wo es eine Mischung von Wochenendcampern und Dauerbewohnern gibt, zahlen die Dauerbewohner höhere Gebühren für Müll und sonstige Umlagen.
      Liebe Grüße aus Ostfriesland
      Peter
    • peter schrieb:

      Kannst Du dir nicht vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die genau diesen Mietwohnungen entfliehen möchten, wo sie rundum Menschen in wirklich allernächster Nähe haben
      Doch, und genau das hätten sie dann dort auch. Und das auch sehr eng aneinander.

      Für mich sind Campingplätze Freizeitanlagen. So sind sie auch ausgewiesen.

      Was hat Dauerwohnen mit Freizeitanlage zu tun?

      peter schrieb:

      Was bitte stört dich daran, dass jemand nebenan auf deinem Campingplatz an 365 Tagen da ist, während du nur jedes Wochenende dort bist?
      Mich würde es stören, wenn ständig herum ganz viele wohnen und das immer, wenn ich auch da bin. Das ist auf einem CP so nicht. Das sind nämlich auch immer die, die meinen, dass alle nach Ihrer Pfeife zu tanzen haben. ;)

      peter schrieb:

      Auch teurer würden die Plätze nicht. Auf den meisten Plätzen, wo es eine Mischung von Wochenendcampern und Dauerbewohnern gibt, zahlen die Dauerbewohner höhere Gebühren für Müll und sonstige Umlagen.
      Davon träumst du aber auch nur. Die Auflagen werden höher und damit auch die Gebühren. Glaub mir, die Städte werden entsprechende Vorschriften machen. Ansonsten kommt dann noch dazu "Angebot und Nachfrage". Es würde dann teurer, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

      Selbst im Campingland Niederlande ist das Dauerwohnen verboten, und dass wegen den gleichen Auflagen.

      Sorry Peter, aber da haben wir unterschiedliche Meinungen. Und das ist auch gut so.
      Gruß

      Andreas
    • peter schrieb:

      Warum kannst Du es dir selbst nicht vorstellen, das gesamte Jahr auf dem Campinplatz zu verbringen, wenn es doch so schön da ist?
      Du bist wahrscheinlich mit deiner Wohnsituation zufrieden und kannst und willst dir diese Wohnung/Haus leisten.
      Ich könnte mir das schon vorstellen, aber nur, wenn sonst keiner ständig um mich rumwohnt. Weil dafür ist der Abstand zum nächsten zu klein.
      Gruß

      Andreas
    • Es wird immer unterschiedliche Meinungen geben und Nachbarn kann man sich nicht aussuchen; egal, wo und wie man wohnt. Trotzdem gibt es auf CP immer eine Art "Gemeinschaft", die sich gegenseitig hilft und unterstützt.

      Genauso gibt es bestimmt unzählige Gründe für einen Umzug auf den CP. Aber auch die CP werden eine Veränderung erfahren; nämlich dann, wenn die rentenstarken Jahrgänge nicht mehr da sind und stattdessen die Altersarmut seinen Einzug hält. Arme können nicht mehr in Urlaub fahren, keinen WW mehr kaufen und keinen zweiten Wohnsitz im Ausland finanzieren.
      Die Schere zwischen Reich und Arm driftet schon heute kontinuierlich jedes Jahr weiter auseinander und bisher sehe ich keine politischen Anstrengungen, dies zu korrigieren.

      Nachhaltig (also auf die Zukunft bezogen) existieren dürften nur diejenigen Campingplätze, die sich schon jetzt darauf einstellen und ihre Plätze dementsprechend aufteilen.
      Einen Teil für Feriencamper, einen Teil für Dauercamper und einen dritten Teil, der die Dauerbewohner beherbergt. Nur so können meines Erachtens die größten Konfliktherde (z.B. Neid, Missgunst, Aggressionen) vermieden werden.

      Auch wenn es nicht schön ist, aber ich habe Verständnis für CP-Betreiber, die keine Jugendgruppen mehr aufnehmen. Ebenso verstehe ich verschärfte Platzordnungsmaßnahmen (z.B. Rauswurf bei massiven Verstößen der Nachtruhezeiten). Urlaub auf CP bedeutet nicht, dass man tun und lassen kann, was man will.

      Auch bei uns hat es bereits einige wenige "Rauswürfe" gegeben, aber die waren auch gut begründet und wäre ich der Betreiber, hätte ich nicht anders gehandelt.

      Jeder, der Urlaub auf einem CP macht oder dort den ganzen Sommer verbringt... oder dort ganzjährig wohnt, ist Teil unserer Gesellschaft und ohne Regeln klappt das Zusammenleben einfach nicht. Auf einzelne Befindlichkeiten (ich will dies nicht, ich will das nicht) kann keine Rücksicht genommen werden.

      Dabei fällt mir gerade auf: Mir ist bisher noch kein Bewohner begegnet, der nicht gerne hier wohnt. :)

      Dagegen sind mir aber schon sehr viele Feriencamper auf diversen CP begegnet, die sich über alles Mögliche beschwert haben und sei es auch nur über Enten-Schei. e am See. :vogelzeig

      Verstehe einer die Menschen. ;)
    • Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Dauerbewohner.

      Ich habe nur die größten Befürchtungen, wenn es auf CPs generell erlaubt wird. Die Infrastruktur ist meistnes nicht so ausgelegt, dass das funktionieren würde.

      Aufgeteilte Plätze wäre da eine Möglichkeit, den Konflikten aus dem Weg zu gehen. So könnten dann z.B. auch die Preise entsprechend angepasst werden. Hier seien z.B. die Müllgebühren genannt. Ein Feriencamper macht weniger Müll, als ein Dauercamper. Beiden die gleiche Gebühr abzuverlangen ist unfair.
      Gruß

      Andreas
    • Andy schrieb:

      Ich habe nur die größten Befürchtungen, wenn es auf CPs generell erlaubt wird. Die Infrastruktur ist meistnes nicht so ausgelegt, dass das funktionieren würde.
      Auf vielen Plätzen wurde die Infrastruktur extra dafür geschaffen, und auf Dauerbewohner ausgerichtet.

      Andy schrieb:

      Beiden die gleiche Gebühr abzuverlangen ist unfair.
      Keine Sorge. Alle Plätze, die wir uns angeschaut haben, unterschieden zwischen Urlaubern und Dauerbewohnern. Dauerbewohner zahlen dort höhere Gebühren für Müll, Wasser, Abwasser.etc.
      Liebe Grüße aus Ostfriesland
      Peter
    • peter schrieb:

      Auf vielen Plätzen wurde die Infrastruktur extra dafür geschaffen, und auf Dauerbewohner ausgerichtet.

      Deswegen ist ja auch eine generelle Freigabe ein Problem.

      Vielleicht sollte man mal unterscheiden, über welche Plätze wir reden. Ferienhaussiedlungen, Campingplätze, etc.

      Zum Beispiel wohnt Alien2 in einer Anlage betitelt mit Waldferiendorf. Ich kenne es auch, es ist mit einem Campingplatz nicht zu vergleichen, hat auch nicht diese Plätze. Dies ist etwas anderes als ein Platz, wo auch Mobilheime auf 200m² Grundstücken stehen und der Rest des Platzes für Touristencamping vorgesehen ist.

      In dieser Sendung kommt auch mal ein benachbarter CP zu Wort, der sich massiv von dem Platz mit den Dauercampern belästigt fühlt.
      http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Streit-ums-Dauerwohnen-auf-dem-Campingplatz,dauercampen100.html
      Gruß

      Andreas
    • Andy schrieb:

      Vielleicht sollte man mal unterscheiden, über welche Plätze wir reden. Ferienhaussiedlungen, Campingplätze, etc.
      Falsch! Es geht nicht um die unterschiedliche Auffassung, was als Ferienhaussiedlung oder Campingplatz gilt.

      Den Gesetzesgeber interessiert das nicht die Bohne. Es gilt das Gesetz in seiner gültigen Fassung und die neueste gültige Fassung ist vom 13. Mai 2017:


      Alien2 schrieb:

      gesetze-im-internet.de/bbaug/__12.html



      Andy schrieb:

      Zum Beispiel wohnt Alien2 in einer Anlage betitelt mit Waldferiendorf. Ich kenne es auch, es ist mit einem Campingplatz nicht zu vergleichen, hat auch nicht diese Plätze.
      Keine Ahnung, warum du einfach nicht verstehen kannst, dass der Name eines Platzes überhaupt keine Rolle spielt? Campingplatzverordnung ist Campingplatzverordnung; da gibt es keine Unterschiede. :rolleyes:

      peter schrieb:

      Alle Plätze, die wir uns angeschaut haben, unterschieden zwischen Urlaubern und Dauerbewohnern. Dauerbewohner zahlen dort höhere Gebühren für Müll, Wasser, Abwasser.etc.
      Richtig!
      Unverständlich, wie jemand etwas anderes vermuten kann? ?(




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