Beiträge von Alien2


    Irgendwie finde ich es ja lustig: Man sucht Camper für einen Dreh und... übergeht den/die Campingplatz-Betreiber. Es wäre doch viel einfacher, wenn der WDR Plätze in NRW kontaktieren würde; erstens, um die Erlaubnis zu bekommen und zweitens, um über diese den Kontakt zu "sympathischen und aufgeschlossenen" Campern zu bekommen.


    Und was DAS angeht:

    eine dokumentarische Beobachtung des Camping-Alltags.

    so braucht man nur die bereits vorhandenen Dokumentationen im Netz anschauen. ;)


    :whistling: Meine Frage ist erkennt das Arbeitsamt das ich auf dem Campingplatz lebe bekommt dann[/i]
    Meine Partnerin die vollen SGB Leistungen gezahlt wie ist das mit dem besucherrecht wie oft
    Kann ich bei meiner Partnerin sein wenn ich auf dem Campingplatz leben sollte ?[/i]

    Kann es sein, dass du die finanzielle Situation deiner Familie durch deinen Umzug auf einen CP verbessern möchtest, OHNE den Kontakt zur Partnerin und Kindern groß´zu verändern? Falls JA, vergiss es bitte sofort. Sobald du durch den Umzug die Bedarfsgemeinschaft aufgelöst hast, wird deine Partnerin durch ihre Unterschrift bestätigen müssen, dass du nicht mehr bei ihr wohnst. DU wirst ebenfalls unterschreiben müssen, dass die Bedarfsgemeinschaft aufgelöst wurde. Und falls ihr nicht verheiratet sein solltet, dürfte auch der regelmäßige Kontakt zu den Kindern nur über das Jugendamt zu regeln sein.
    Halte bitte die Ämter nicht für dumm; bereits der Anruf eines "freundlichen" Nachbarn beim Amt kann schon zu Ermittlungen wegen Betruges führen. Außerdem ist dein großes Kind mit 6 Jahren alt genug, deine Aufenthalte bei der Mama auszuplaudern.
    Eine "Pseudo-Trennung" kann zu richtig bösen Folgen führen und ich kann nur dringend davon abraten.

    Dem interessierten Leser des Berichts dürfte sofort folgende Aussage aufgefallen sein:


    >>>Zum einen soll dieses Gebiet der Naherholung dienen. Zum anderen sind Abwasser- und Müllentsorgung, Straßen und Rettungswege nicht für ein dauerhaftes Wohnen ausgelegt.<<<


    Oha, das nenne ich mal wichtige Gründe für die Ablehnung. Wer hat denn da gepennt? Offensichtlich schwelt da schon lange etwas unterschwellig und eigentlich hätte sofort gehandelt werden müssen. Klar, an den Kosten (Abwasser, Müll, Rettungswege) hätten sich die Bewohner beteiligen müssen, aber immer noch besser als das, was nun kommen könnte.


    Widerspruch einlegen und versuchen zu verhandeln; mehr bleibt wohl zur Zeit nicht.


    Dennoch mußte bei uns die Feuerwehr für ein paar Wochen ausrücken, weil mal eben einer der "Bewohner" hier mit einem Flammenwerfer die Grasnarbe abgefackelt hat, um Unkraut zu vernichten. ...und dann noch kackfrech zu behaupten, es sei eine Selbstentzündung gewesen... Die Verursacherutensilien lagen noch da

    :vogelzeig:cursing:


    Was soll man dazu schreiben? So viel Idiotie kann man nicht begreifen. Selbstentzündung? Ja sicher... :vogelzeig



    Gestern Abend ist hier (auf meiner Seite) eine ganze Hütte bis auf die Grundmauern abgefackelt. Angeblich Waschmaschine oder Trockner. Ich weiß es nicht, nur durch Hörensagen.
    Die Feuerwehr war mit 4 oder 5 Löschzügen da, kam schlecht auf die Anlage (die waren vielleicht auch etwas unorganisiert, bei uns müssen große Autos durch die Ausfahrt einfahren, so wie der Müllwagen)
    Alle umgrenzenden Anwohner mußten sofort ihre Autos wegfahren. Der Wasserdruck war zu niedrig, dass sie von der anderen Seite an den Hydranten mußten.

    Liest sich nicht gut. Wenn Menschenleben in Gefahr sind, zählt jede Sekunde. Bin aber überzeugt, dass die Feuerwehr jetzt "wach" geworden ist.
    Was den niedrigen Wasserdruck angeht: Der sollte eigentlich auf jeder Seite gleich hoch sein; es sei denn, eine Seite funktioniert nicht richtig. (Meines Wissens muss so ein Hydrant dann ausgetauscht bzw. erneuert werden).

    Schon heute hat die Feuerwehr mit unserem Verpächter einen Rundgang gemacht und viele "illegale" Verbauten (in den normalerweise freien Brandschutzflächen) aufgenommen.
    Da werden wohl demnächst ziemlich viele Briefe unsere Bewohner erreichen.
    Zumindest die, wo die Abstände zum Nachbarn nicht eingehalten werden.

    Brandschutzschneisen sollen ja die Ausbreitung eines Feuers verhindern; bzw. der Feuerwehr den Zugang zum Brandherd erleichtern. Ich glaube, da ist wohl eine eindringliche Mahnung an die Bewohner fällig.



    Ich wünsche das niemanden...

    Nein, wirklich NICHT! :schwitzen

    Mein letzter Stand der Dinge (ohne Gewähr und ohne Link): Für die Legalisierung ist ein neuer Bebauungsplan zu erstellen. Ist dieser fertig, wird er geprüft und... das wohl mehrmals- Vor allem Feuerwehr und Schornsteinfeger haben ein Wörtchen mitzureden. Kann also noch dauern, bis man wieder etwas hört.

    Woran liegt das, dieses "immer alle anderen Reglementieren und Schulmeistern wollen"?

    Anerzogen, im Berufsleben erlernt, Gen-bedingt? Ursachen gibt es wohl massig. Aber auch das war früher nicht so ausgeprägt wie heute. Der gesellschaftliche Wandel hat sich ja nicht blitzartig entwickelt, das ist ein Prozess über viele Jahrzehnte und dauert meines Erachtens immer noch an. Beispiele: Smartphone-Abhängigkeit, Internet-Sucht und auch: Helicopter-Eltern. Leid tun mir auch alle, die immer fleißig gearbeitet haben und später mit einer Mini-Rente auskommen müssen. Aber das ist ein anderes Kapitel.



    Die Menschen, die unser Land nach dem Krieg wieder aufgebaut haben, aus Trümmern, und zusätzlich noch ihren Kindern so gut als möglich Eltern waren - diese Menschen sind heute oft in irgendwelche Pflegeheime abgeschoben, wo man sich nicht wirklich um sie kümmert. In anderen Ländern, anderen Kulturen, sind auch die Alten ganz selbstverständlich noch integrierter Teil der Familie.

    Auch das kenne ich noch so, wie es heute noch in anderen Ländern oder Kulturen gelebt wird. Liegt aber daran, dass es damals überhaupt keine Alten- und Pflegeheime oder Pflegedienste gegeben hat. Dazu kommt, dass die Menschen heute immer älter werden. Unsere Kinder könnten uns gar nicht pflegen. Die sind alle berufstätig; egal ob männlich oder weiblich. Woher sollten sie die Zeit nehmen? Abends müssen die Kinder versorgt und der Haushalt erledigt werden. Und sie wohnen nicht in unserer Nähe. Auch etwas, was früher anders war. Aber da gab es ja auch noch genug Auswahl an geeigneten Arbeitsplätzen.


    Das Camperleben hat etwas mit Freiheit zu tun, finde ich. Dieses Gefühl der Freiheit ist es, was das Leben leichter macht:


    Es ist 'ne Kleinigkeit
    Es ist Bescheidenheit
    Du brauchst nicht so viel
    Nur etwas Mitgefühl
    Die Leichtigkeit des Seins
    Die Leichtigkeit des Seins
    Wir haben zuviel Luxusprobleme
    Was glücklich macht weiß jedes Kind
    Wertvollster Schatz ist uns're Seele
    Sie war der Grund weshalb wir aufgebrochen sind
    Überzeugt davon dass das Gute stets gewinnt


    Auszug aus dem Gedicht "Leichtigkeit des Seins" von Gregor Meyle


    Schönen Faschingsdienstag! :)

    Das "Einzelkämpfer sein", steckt eben zu sehr in der deutschen Mentalität.

    Sorry, aber da muss ich widersprechen. Das ist keine deutsche Mentalität, die angeboren ist. Wirklich nicht! Das ist für mich eine Mentalität, die sich erst nach dem zweiten Weltkrieg ganz langsam entwickelt hat. Ich habe in meiner Kinder- und Jugendzeit den ausgezeichneten menschlichen Zusammenhalt; eine selbstverständlich gelebte Hilfestellung untereinander und auch das gegenseitige Verständnis sowie das Verzeihen und Vergessen für das Versagen Einzelner in manchen Lebenslagen erleben dürfen.
    Niemand in meiner Umgebung wäre auf die Idee gekommen, für jede Kleinigkeit die Polizei zu rufen oder gar jemanden anzuzeigen.


    Nach meinem Empfinden begann dieser Zusammenhalt systematisch mit steigendem Wohlstand und den steigenden Arbeitgeber-Ansprüchen im Arbeitsleben zu zerbröckeln (Entwicklung der "Ellbogen-Gesellschaft"). Als diese erste Ellbogen-Gesellschaft Kinder bekam, gaben sie ihre Erfahrungen an die nächste Generation weiter und die wiederum an die nächste. Und mit dem Geburtenrückgang gab es später viele alte Menschen, die keine Angehörigen mehr hatten oder so in ihrer Rolle als Einzelkämpfer aufgegangen waren, dass sie schlussendlich mit niemanden mehr Kontakt wollten. Natürlich gilt das nicht für die gesamte Gesellschaft, aber der Anteil Derjenigen, die vereinsamt vor sich hinleben, wird meines Erachtens immer größer.


    Wenn man auf einem CP lebt, kann man noch einen gewissen Zusammenhalt spüren, finde ich. Aber auch nur dann, wenn die Gemeinschaft kompatibel ist. Neid, Missgunst; aber auch übersteigerte Neugier, können dabei zerstörerisch wirken. Solange man sich in Notlagen noch gegenseitig unterstützt und hilft (das scheint zumindest hier bei uns noch zu funktionieren), kann ich über gewisse menschliche Schwächen hinwegsehen.


    Auf ein respektvolles Miteinander! Helau! :super

    Und du findest alle Varianten eines bunten menschlichen Daseins einschließlich Neid und Missgunst. Schade, so richtig wohl fühlen wir uns hier dadurch nicht. Zu hohe Erwartungen?

    War das denn immer so oder nur jetzt, im Winter?
    In der kalten und dunklen Jahreszeit finde ich es normal, wenn die kleinen Schwätzchen am Gartenzaun verebben. Im Sommer hat aber noch niemand NEIN gesagt, wenn wir spontan zu einem Pläuschchen auf die Terrasse eingeladen haben. Doch auch da, so mussten wir lernen, kann aus einem ungezwungenen Pläuschchen ein Besuchs-Marathon werden, nach dem Motto: Gib jemanden den kleinen Finger und er greift sofort nach der ganzen Hand...
    Was Peter wegen des Bieres schreibt, kann ich bestätigen. Warum dann sofort eine Gegenleistung erfolgt, kann ich auch nicht verstehen. Daran muss man sich wohl gewöhnen.
    Apropos "gewöhnen": Das gilt wohl für beide Seiten: Die Neuen und die Alten.
    Für mich war immer wichtig, die ewigen Nörgler und Miesepeter nicht zu nahe zu lassen; dafür ist mir das Leben einfach zu kurz. Davon gibt es aber nicht viele.


    Vielleicht brauchen deine Nachbarn einfach noch etwas Zeit, um euch richtig kennenzulernen?


    Wegen Neugier und Neid: Ja, das gibt es. Für mich ist das aber nur "Leben live". ;-)

    wie willst Du der Bank denn "beweisen", dass D überhaupt arbeitest? Zahlungseingänge sind gut, aber ich habe noch keinen gesehen, der dann auf dem Konto nachforscht, wie lange und vor allen Dingen, ob`s derselbe Arbeitgeber ist.... und es soll auch Leute geben, die ein Gehaltskonto haben, aber ein 2. für andere Dinge.

    Hm... ich weiß ja nicht, bei welcher Bank du Kunde bist, aber vielleicht ist es ja auch von Bank zu Bank unterschiedlich? MEINE Bank weiß auf jeden Fall, bei WEM ich meine Brötchen verdient habe und auch, wie hoch die regelmäßigen Gehaltszahlungen waren. Ebenso kennt sie die jetzige Rentenhöhe und von welcher Rentenversicherung ich sie beziehe.
    "Geforscht" wird aber nur dann, wenn man einen Kredit haben möchte!
    Nun ja, ich habe auch zwei Konten bei meiner Bank. Das ist doch nicht ungewöhnlich?

    ...kriegt jeder, der keine Negativschufa-Auskunft hat, einen Job mit den letzten 3 Gehaltsbescheinigungen vorweisen kann und einen festen Wohnsitz hat.
    ...ach ja, und Du darfst noch nicht scheintot sein. Dazu gehörst Du, falls Du älter als 70 J bist, bei manchen Banken auch schon eher.

    Schufa musste meines Wissens schon immer "sauber" sein; Gehaltsbescheinigungen nur, wenn man noch keine 5 Jahre beim Arbeitgeber beschäftigt ist. Ansonsten kann die Bank ja an den monatlichen Gehaltszahlungen sehen, ob regelmäßige Einnahmen eingegangen sind.
    Scheintot ist guuuuut. :D Meine Bank hat (glaube) 65 J. als Maximum. Aber wenn die Kreditsumme nicht gerade utopisch ist, bestehen durchaus noch Chancen. Fast immer will dann die Bank eine Restschuldversicherung abschließen. Ehepaare scheinen höhere Chancen zu haben.

    Es sieht so aus, als wolle jeder noch schnell sein Schäppchen machen, bevor da irgendwo wieder eine Seifenblase platzt...

    Zugegeben: So richtig beunruhigt bin ich derzeit noch nicht. Aber ich beobachte schon seit Beginn der Nullzins-Politik den Finanzmarkt bzw. Aktienmarkt genauer. Schaden kann es ja nicht...


    Ob der enorme Preisanstieg im Camping-Bereich zu den Anzeichen eines Crashs zu zählen ist, mag ich nicht beurteilen. Aber dass das Investieren besser ist, als das Geld bei der Bank zu deponieren... das will ich gerne glauben.

    Wo schießen die Preise denn noch hin??? Die steigen ja schon durchs Zugucken...

    Ja, den Eindruck habe ich auch. Alles, was auch nur nach Camping "riecht", wird teurer und teurer.


    Wenn wir unser Mobilheim HEUTE kaufen würden, müssten wir wohl das Dreifache vom damaligen Preis hinlegen.. Wir haben 2013 gekauft...

    Ok, also Fakt ist, dass der Zeitungsbericht verfasst wurde, als 20 Flüchtlinge auf dem CP eingetroffen waren.
    Der Platzbetreiber hat die Betten hergerichtet? Das Essen gab es in einer extra-Einrichtung?
    Wahrscheinlich wurden die Gasflaschen für die Heizung auch von irgendjemanden angeschleppt und angeschlossen?


    Fazit: Wieder ein "Rundum-Sorglos-Paket"?


    Leider kann ich nichts darüber finden, wie lange dort gewohnt wurde und wie die WW hinterher aussahen.


    Für den Betreiber dürfte es sich allerdings richtig gelohnt haben.


    Jetzt hab ich wohl schon ein Nervenleiden. Irgendwie schüttelt der Kopf immer von rechts nach links und wieder zurück. :cursing:

    Außer mangelndes Interesse kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass Flüchtlinge mit dem Leben auf einem CP klar kämen:


    Für jeden Toilettengang ins Waschhaus tigern.
    Duschen, waschen, rasieren... alles im Waschhaus erledigen.
    Waschmaschine und Trockner bedienen... logisch, auch nicht im WW vorhanden.
    Bügeln? LOOOOL
    Lebensmittelversorgung, Kochen, Abwasch etc. ...


    Vom Wechsel einer Gasflasche schreibe ich erst gar nicht, weil vor dem Tausch erst einmal der Gas-Kauf erfolgen müsste.


    Aber ich lasse mich immer gerne eines Besseren belehren, wenn man mir einen Link zum Nachlesen liefern kann...

    ich wusste zwar, dass Flüchtlinge auf Campingplätzen untergebracht wurden,

    Also, DAS halte ich jetzt locker für ein Gerücht. Oder kann man das irgendwo nachlesen?


    Was die Erstwohnsitzanmeldung angeht, ist es doch ganz einfach, dies zu erfahren. Sonntags einen Spaziergang über den begehrten CP machen und Ausschau nach Bewohnern halten. Die wissen ganz genau, wie es bei ihnen selbst abgelaufen ist.


    LG
    Alien2

    Tja Andreas,


    damit beende ich diese Diskussion. Es ist aussichtslos, dir etwas völlig simples erklären zu wollen. Entweder willst du es nicht verstehen oder du kannst es tatsächlich nicht.


    Trotzdem wünsche ich dir noch viele unbeschwerte Urlaube in den Niederlanden.


    MfG


    :erledigt

    Vielleicht sollte man mal unterscheiden, über welche Plätze wir reden. Ferienhaussiedlungen, Campingplätze, etc.

    Falsch! Es geht nicht um die unterschiedliche Auffassung, was als Ferienhaussiedlung oder Campingplatz gilt.


    Den Gesetzesgeber interessiert das nicht die Bohne. Es gilt das Gesetz in seiner gültigen Fassung und die neueste gültige Fassung ist vom 13. Mai 2017:



    gesetze-im-internet.de/bbaug/__12.html



    Zum Beispiel wohnt Alien2 in einer Anlage betitelt mit Waldferiendorf. Ich kenne es auch, es ist mit einem Campingplatz nicht zu vergleichen, hat auch nicht diese Plätze.

    Keine Ahnung, warum du einfach nicht verstehen kannst, dass der Name eines Platzes überhaupt keine Rolle spielt? Campingplatzverordnung ist Campingplatzverordnung; da gibt es keine Unterschiede. :rolleyes:

    Alle Plätze, die wir uns angeschaut haben, unterschieden zwischen Urlaubern und Dauerbewohnern. Dauerbewohner zahlen dort höhere Gebühren für Müll, Wasser, Abwasser.etc.

    Richtig!
    Unverständlich, wie jemand etwas anderes vermuten kann? ?(




    Es wird immer unterschiedliche Meinungen geben und Nachbarn kann man sich nicht aussuchen; egal, wo und wie man wohnt. Trotzdem gibt es auf CP immer eine Art "Gemeinschaft", die sich gegenseitig hilft und unterstützt.


    Genauso gibt es bestimmt unzählige Gründe für einen Umzug auf den CP. Aber auch die CP werden eine Veränderung erfahren; nämlich dann, wenn die rentenstarken Jahrgänge nicht mehr da sind und stattdessen die Altersarmut seinen Einzug hält. Arme können nicht mehr in Urlaub fahren, keinen WW mehr kaufen und keinen zweiten Wohnsitz im Ausland finanzieren.
    Die Schere zwischen Reich und Arm driftet schon heute kontinuierlich jedes Jahr weiter auseinander und bisher sehe ich keine politischen Anstrengungen, dies zu korrigieren.


    Nachhaltig (also auf die Zukunft bezogen) existieren dürften nur diejenigen Campingplätze, die sich schon jetzt darauf einstellen und ihre Plätze dementsprechend aufteilen.
    Einen Teil für Feriencamper, einen Teil für Dauercamper und einen dritten Teil, der die Dauerbewohner beherbergt. Nur so können meines Erachtens die größten Konfliktherde (z.B. Neid, Missgunst, Aggressionen) vermieden werden.


    Auch wenn es nicht schön ist, aber ich habe Verständnis für CP-Betreiber, die keine Jugendgruppen mehr aufnehmen. Ebenso verstehe ich verschärfte Platzordnungsmaßnahmen (z.B. Rauswurf bei massiven Verstößen der Nachtruhezeiten). Urlaub auf CP bedeutet nicht, dass man tun und lassen kann, was man will.


    Auch bei uns hat es bereits einige wenige "Rauswürfe" gegeben, aber die waren auch gut begründet und wäre ich der Betreiber, hätte ich nicht anders gehandelt.


    Jeder, der Urlaub auf einem CP macht oder dort den ganzen Sommer verbringt... oder dort ganzjährig wohnt, ist Teil unserer Gesellschaft und ohne Regeln klappt das Zusammenleben einfach nicht. Auf einzelne Befindlichkeiten (ich will dies nicht, ich will das nicht) kann keine Rücksicht genommen werden.


    Dabei fällt mir gerade auf: Mir ist bisher noch kein Bewohner begegnet, der nicht gerne hier wohnt. :)


    Dagegen sind mir aber schon sehr viele Feriencamper auf diversen CP begegnet, die sich über alles Mögliche beschwert haben und sei es auch nur über Enten-Schei. e am See. :vogelzeig


    Verstehe einer die Menschen. ;)